Wildchild.Kidslabel

Laura Gouder hat es geschafft, ihrer Kindermode einen ganz eigenen Look zu verpassen. Wie hat sie das gemacht? Es steckt jede Menge Arbeit und Leidenschaft dahinter. Lest selbst, in den 10 Fragen an… Wildchild.Kidslabel

1. Hallo Laura! Wenn ich an Wildchild Kidslabel denke, dann denke ich an liebevolle Details wie übergroße Haarschleifen, Schlitze in den Shirts für mehr Bewegungsfreiheit oder aufgenähte Täschchen. Ist es dir wichtig, dass jedes deiner Teile einen kleinen Twist hat?
Hallo Nadine, das stimmt. Mir ist es wichtig, dass jedes Teil eine kleine Besonderheit hat. Ich persönlich mag klare Schnitte, die aber das „gewisse Etwas“ haben, wie Applikationen, Drucke oder süße Schleifen. Das macht unsere Teile einzigartig und gibt jedem Outfit das gewisse Etwas. Zudem mag ich einfach Kontraste wie ein rosa Shirt zur Lederleggins und große Schleife im Haar.

2. Und du magst anscheinend Shirts und Kleider im Oversized-Look. Was gefällt dir daran?
Ich liebe den Oversized-Look. Alles sitzt locker, umspielt kleine Problemzonen, die man gerade als Mama besonders kennt. Man hat sehr viel Bewegungsfreiheit, um mit den Kids zu toben, aber ebenso kann der Oversized-Look auch schick mit Lederhose und Pumps kombiniert werden. Für die Kleinen sind die Oversized-Teile auch super praktisch. Man kann sie so vielseitig kombinieren, das gefällt mir am meisten daran.

3. Ich persönlich mag, dass es bei Wildchild nicht nur Sachen für Babies gibt, sondern auch für größere Kinder. Und sogar für Mamas! Ist der Partnerlook gefragt?
Der Partnerlook ist momentan sehr gefragt. Egal ob Shirt, Kleid oder Headwrap – Mamas lieben es, sich mit ihren Kleinem im selben Look zu zeigen. Der Stil von Wildchild ist für Babies, Kinder und Mamas tragbar. Sogar mein Mann hat einen Partnerlook-Sweater mit unserer Tochter. Manche Teile sind sogar Unisex bei uns.

4. Manche Handmade-Labels haben einen eigenen Look, viele nicht. Ist das auch dein Eindruck?
Ich finde es toll, wenn ich Teile bei Instagram sehe, und sie direkt dem Label zuordnen kann. Es dauert aber auch seine Zeit, einen individuellen, unverkennbaren Stil zu entwickeln. Ich selbst habe meinen Stil erst vor gut einem dreiviertel Jahr gefunden und liebe und lebe ihn!

5. Ganz viel hängt von den Stoffen ab finde ich. Ist es schwer, Stoffe aufzutreiben, die nicht „alle“ haben?
Da wir fast alle bei den gleichen Onlinehändlern bestellen, kommt es natürlich vor, dass sich Teile ähneln, wenn sie aus dem gleichen Stoff gefertigt werden. Das kann auch schonmal sehr frustrierend sein. Man denkt, man hat DEN Stoff gefunden und sieht ihn dann auf einmal bei zehn anderen. Aus diesem Grund kaufe ich hauptsächlich Unifarbene Stoffe bei einem Stoffladen in Aachen, denen ich selbst noch meinen eigenen Stil verpassen kann.

6. Du gestaltest immer wieder Kleinserien, in denen du mit Textilfarbe experimentierst. Gerade hast du zum Beispiel ein Musselintuch mit silbernen Farbsprenkeln im Shop und auch Prints machst du selbst – die Ananas aus deiner aktuellen Kollektion kommt per Siebdruck auf die Shirts. Machst du das alles zu Hause?
Ja, meine Shirts bedrucke und besprenkle ich selbst zu Hause mit Textilfarbe und Pinsel. Bei gutem Wetter draußen im Garten, da kann alles besser trocknen und man muss nicht alles abdecken, denn unsere Möbel und das Parkett haben schon einige Spritzer abbekommen. Die fertigen Teile kommen dann noch kurz zum fixieren in den Backofen – fertig.

7. Was sagt deine Familie dazu, dass du die ganze Wohnung in eine Kreativ-Werkstatt verwandelst?
Ich glaube, mich selber stört das Chaos am meisten. Ich habe leider kein separates Nähzimmer. Das Schlafzimmer dient als Lager und genäht wird im Esszimmer. Im Frühjahr wird aber unser Gartenhaus für mich umgebaut, damit die Wohnung nicht aus allen Nähten platzt.

8. Welche Rolle spielt deine kleine Tochter bei Wildchild?
Meine Tochter spielt eine sehr große Rolle für mein Label. Wäre ich nicht Mutter geworden, hätte ich wohl nicht mit dem Nähen begonnen. Sie ist meine Inspiration für neue Teile und darf sie natürlich als Erste testen. An meinem wilden Kind sehe ich sofort, ob ein Teil schon perfekt ist oder noch geändert werden muss.

9. Dein Label ist momentan dein Nebengewerbe, stimmt’s? Was machst du im „wahren Leben“?
Im „wahren Leben“ bin ich tatsächlich Kellnerin. Ich arbeite schon seit sieben Jahren in einem kleinen Restaurant in Aachen, es ist wie meine zweite Familie. Nach der Elternzeit habe ich fünf halbe Tage dort gearbeitet und abends genäht. Mittlerweile arbeite ich dank Wildchild nur noch zwei bis drei Tage dort. Ganz ohne das Kellnern könnte ich nicht, ich liebe es einfach zu sehr!

10. Was war bisher dein stolzester Wildchild-Moment?
Es gibt sehr viele Momente, auf die ich sehr stolz bin. Die Gründung des Labels sowie mein neuer, eigenständiger Onlineshop sind große Meilensteine. Was mich aber jedes Mal unglaublich stolz macht, sind liebe Nachrichten und Tragefotos der Kunden – so geht es aber, glaube ich uns allen. So stressig der Spagat manchmal ist, man ist einfach nur stolz darauf, was man geschaffen hat!

Vielen Dank Laura!

Im Freubündel-Baukasten gibt es einige schöne Produkte von Wildchild.Kidslabel. Komm stöbern!

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