MaschenMädle

Katharina Spreng nennt ihre gehäkelten Werke selbst „Omagedöns“. Dabei ist sie alles andere als eine Oma. Hier sind die 10 Fragen an… MaschenMädle. Viel Spaß beim Lesen!

1. Hallo Katharina! Du bist erst 22. Nicht unbedingt das typische Häkel-Alter. Wie kommst Du dazu?
Vor zwei Jahren habe ich mich nach einer Beschäftigung für meinen Urlaub umgeschaut. Dann bin ich in unser örtliches Zeitschriftengeschäft und hab ein bisschen rumgestöbert. Da fiel mir dann meine erste Häkelzeitschrift in die Hände. „Simply häkeln“ war das damals. Die hab ich mir gekauft und meine ersten Amigurumis gemacht. Das Häkeln an sich, hat mich aber schon viel früher begeistert. In meiner Kindheit habe ich schon immer viel mit meiner Mama und meiner Oma gebastelt und gehandwerkelt.

2. Wieviel Zeit verbringst Du mit Häkeln?
Einfach so fernsehen ohne Nadel und Faden in der Hand gibt es bei mir eigentich so gut wie nicht mehr. Ich verbringe die meiste Zeit Zuhause mit häkeln. Oder auch im Zug, wenn ich auf dem Weg zu meinem Freund bin, da hab ich nämlich ne Menge Zeit.

3. Was sagen Deine Freunde dazu?
Anfangs haben mich eigentlich alle ein bisschen belächelt. Konnten sich nicht vorstellen, dass man daraus irgendwie ‚coole‘ Sachen machen kann. Als ich dann aber immer besser darin wurde und mich auch mal an kompliziertere Sachen getraut hab, haben sie ihre Meinung geändert und die meisten finden es mittlerweile sogar cool, dass ich das mache.

4. Warum ausgerechnet Häkeln und nicht Stricken oder Nähen?
Gehäkelt hab ich schon immer lieber als die andere Sachen. Beim Stricken hatte ich meistens irgendwann nur noch halb so viele Maschen auf der Nadel wie am Anfang oder es wurde so fest, dass ich irgendwann mit der Nadel nicht mehr einstechen konnte. Da sind mir einfach zu viele Maschen, auf die ich aufpassen muss. Die Nähmaschine benutze ich eigentlich nur für mich selbst. Mal ein Sofakissen oder sowas. Aber darin bin ich einfach nicht gut genug, das überlasse ich lieber meiner Mama.

5. Was häkelst Du am liebsten?
Am liebsten häkele ich kleine Tierchen, gerne auch mit vielen kleinen Details. Aber auch Dinge, die man im Alltag brauchen kann. Handyhüllen, kleine Täschchen oder auch Armbänder und Haarbänder. Also kleine Sachen, mit denen man trotzdem viel Freude haben kann. 

6. Ist es Dir schon mal schwer gefallen, eins Deiner Teile am Ende wegzugeben?
Oh ja. Beim Einhorn ist es mir echt sehr schwer gefallen. So ganz leicht fällt es mir eigentlich bei keinem Teil, denn in jedem einzelnen Steckt sehr viel Zeit und Liebe. Aber am Ende zählt es doch, den Menschen, die es bekommen, Freude damit zu bereiten.

7. Was hast Du genau einmal ausprobiert und dann nie wieder gehäkelt?
Das ist eine gute Frage. Mir fällt eigentlich gar nichts ein, weil ich mir immer wieder neue Techniken und Muster anschaue und die dann so lang üben möchte, bis sie sitzen. Was ich allerdings nicht so gerne mache sind Zopfmuster, das hat echt lang gedauert bis ich das beherrscht habe.

8. Was ist Dein nächstes Projekt?
Mein nächstes Projekt wird eine kleine Puppe sein, die so aussehen soll wie ich. Ein kleines Mini-Me sozusagen. Und ich möchte mich wieder mehr auf die Armbänder konzentrieren.

9. Kaufst Du für Dich selbst auch gerne handmade?
Ja, auf jeden Fall. Ich bin immer wieder gern auch auf Handmade-Märkten unterwegs, weil ich es toll finde, wenn Menschen viel Zeit in irgendwelche selbstgemachten Dinge stecken. Ich mag das, dass handgemachtes mittlerweile wieder mehr geschätzt wird und viele Menschen dann auch dementsprechende Preise akzeptieren.

10. Was macht das MaschenMädle in fünf Jahren?
Das größte Ziel von MaschenMädle ist, eine eigene Homepage mit Online-Shop zu kreieren. In fünf Jahren wünsche ich mir, dass mir das Handarbeiten immer noch so viel Spaß macht wie jetzt und ich mit MaschenMädle noch mehr Leute dafür begeistern kann.

Vielen Dank Katharina!

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