Liebding Manufaktur

 Die dekorativen Holzteile von Katharina Aas verpassen dem Kinderzimmer einen skandinavischen Touch. Unaufdringlich, aber bestechend sind ihre Designs. Steht dann auch noch der Name des Kindes drauf, geht es den Mamas sofort ans Herz. Freubündel fragt… Liebding Manufaktur

Hallo Katharina! Welches Liebding hängt denn bei euch zu Hause?
Hallo Nadine! Bei uns zu Hause findet man tatsächlich in fast jedem Raum ein Liebding. Natürlich haben die drei Mädels in ihren Zimmern die klassischen Namensschilder und auch sonst schmücken die Wände der Kinderzimmer viele Liebding-Produkte, wie der Regenbogen, das „sei frech, wild und wunderbar“-Schild und vieles mehr. Da ich die verschiedenen Designs immer in den eigenen vier Wänden fotografiere, bleiben diese danach auch meistens automatisch dort hängen, weil ich selbst nicht genug davon bekommen kann.

Du hast drei Töchter?
Genau, ich bin Mama von einer Mädelsbande. Die Große ist 5 und die Zwillinge sind bald 2.

Bei dir gibt es so viele schöne Dinge, aber „das typische Liebding“ sind meiner Meinung nach die wunderschön-schlichten Holzkreise mit Namen drauf. War das auch das erste Produkt?
Oh vielen lieben Dank. Ja, wie du richtig vermutest, sind die schlichten Holzkreise mit den Namen angesagte Dauerbrenner bei uns. Und ja, dieses war auch mein erstes Produkt im Liebding Sortiment. Durch das schlichte und zeitlose Design passen sie einfach in jedes Kinderzimmer und jeden Raum im Haus.

Die minimalistische Schreibschrift ist seit einer Weile ganz besonders gefragt, wie du mir verraten hast. Ist das deine Handschrift?
Am Anfang, als ich damit begonnen habe, die Namensplaketten im Familien- und Freundeskreis zu verschenken, habe ich tatsächlich noch alles selbst mit der Hand geschrieben, eingescannt und dann mit der Fräsmaschine gefertigt. Vorher sogar manchmal noch mit dem Brennkolben. Das war jedoch mit der Zeit ein riesen Aufwand und bei den heutigen Anfragen, wäre mir das rein logistisch gar nicht mehr möglich. Deshalb schreibe ich die Namen mittlerweile mit Hilfe eines Computerprogramms.

Aber der Großteil ist immer noch Handarbeit, oder?
Ja, alles andere – die Formen der Liebdinge, das Monstera-Blatt, den Farn, die Blumenranken – male ich immernoch per Hand auf Papier und scanne diese dann ein. Statt einer Fräsmaschine habe ich mittlerweile einen Laser für die Fertigung, da dieser die Holzarbeiten noch einmal feiner, detaillierter und zügiger produziert.

 

Und was für Holz verwendet ihr?
Wir verwenden für unsere Liebdinge unbehandeltes Birken- oder Pappelsperrholz. Mir war es bei der Auswahl des Holzes wichtig, dass es ein sehr helles Holz ist, da die Schriften und Formen da am besten zur Geltung kommen. Weich musste es auch sein, denn dann lässt es sich sehr gut bearbeiten und es entstehen keine großen Risse oder Brüche bei der Anfertigung. Und naturbelassen sollte es sein, weil ich das Holz in seinem natürlichen Ursprung am schönsten und zeitlosesten finde. Naturprodukte sind auch gerade in der Verwendung mit Kindern spitze. Keine Lacke oder anderen chemischen Mittel finden sich auf dem Holz, falls doch mal etwas in die Hände oder den Mund der kleinen gelangen sollte.

Wie bist du denn eigentlich zur Liebding Manufaktur gekommen? Bist du Schreinerin?
Das ist eine lange Geschichte… „Liebding Manufaktur“ ist eine Idee, die sich vor und während meiner 2. Schwangerschaft entwickelt hat. Eigentlich bin ich Erzieherin und die Holzarbeiten waren zunächst nur eine Art Hobbybastelei. Das mit dem Holz hat sich ganz gut angeboten – mein Mann kommt aus einem Familienunternehmen, welches Holzfenster fertigt. So habe ich die Leidenschaft zum Holz entwickelt. Ich finde es einfach so toll, damit zu Arbeiten. In der Zeit, als wir unser Haus umbauten, hab ich in der Werkstatt viel Zeit verbracht und dort immer wieder kleine Sachen aus Holz „gebastelt“. Hocker, Regale, Bücherkisten. Ich bin schon immer eine kleine „Basteltante“, liebe es das Haus zu dekorieren und einfach Dinge, die ich im Kopf habe, auszuprobieren und selbst zu bauen. So kam dann irgendwann die Idee, Schildchen für unsere Kinder aus Holz zu machen und so entstand dann quasi auch das erste Liebding. Aus dem einen Schild wurden immer mehr und da ich schon immer den Wunsch nach etwas Eigenem hatte, kam mir die Idee, diese Leidenschaft auch mit anderen zu teilen und die Liebdinge zum Verkauf anzubieten.

Bald feiert die Liebding Manufaktur ersten Geburtstag, richtig? Was wünscht du dir für das zweite Jahr?
Ja genau, Ende des Jahres feiern wir 1. Geburtstag. Wahnsinn. Ich kann es kaum glauben. Eigentlich wünsche ich mir, dass es im zweiten Jahr genauso gut für Liebding Manufaktur weiter geht wie im ersten Jahr. Ich freue mich auf alles Neue, was kommt und vielleicht entsteht auch im nächsten Jahr ein richtiger Online-Shop. Das fände ich super!

Vielen Dank Katharina!

Einige schöne Dinge aus der Liebding Manufaktur findest du im Freubündel-Baukasten.

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