Freubündel fragt… It’s a mom thing

Teething Necklaces braucht man vielleicht nicht zum Überleben, will man aber trotzdem unbedingt haben! Denn die Ketten von Julia Graglias Schmucklabel It’s a mom thing sind zwar kindersicher, sehen aber null nach Mutti sondern mega-stylisch aus.

Hallo Julia! Teething Necklaces, oft auch Stillketten genannt, sind ein relativ neuer Trend. Du hast die Inspiration aus den USA mitgebracht, oder?
Ja, das stimmt. Als mein Neffe 2014 geboren wurde und wir unsere Familie in den USA besuchten, habe ich zum ersten Mal so eine Kette dieser Art gesehen. Ich fand die Idee toll, aber vom Stil her war es nicht meins. Damals dachte ich mir schon, dass das doch auch schöner gehen müsste. Aber bis meine Idee dann konkreter wurde, musste erst noch meine Tochter geboren werden.

Wofür braucht man solche Ketten?
BRAUCHEN tut man sie wohl, wie jedes andere Schmuckstück, gar nicht… Aber Schmuck zu tragen und ihn mit seinem Outfit zu kombinieren macht ja einfach Spaß! Als Mama trägt man meistens eher unaufwendige, praktische Sachen. Schmuck oft gar nicht mehr, da dieser Gefahr läuft kaputt zu gehen. Oder die Kinder könnten kleine Teile verschlucken. Mit Schmuck von It’s a mom thing ist das kein Problem mehr! Als Mama kann man bedenkenlos unseren Schmuck tragen und die Kinder können und dürfen die Ketten gerne bespielen und in den Mund nehmen. Das Silikon fühlt sich angenehm an, wenn die Kleinen darauf rumkauen, gerade beim Zahnen kann dies Schmerzlindernd wirken. Beim Stillen oder Fläschchen geben sind die Ketten auch total praktisch. Oft ziehen die Minis ab einem bestimmten Alter an Mamas T-shirt oder den Haaren herum. Trägt man eine Kette haben sie etwas an dem sie sich festhalten und spielen können. Längeres und konzentrierteres Trinken ist ein praktischer Nebeneffekt. 

Du hast gerade selbst einen kleinen Tester zu Hause – dein Sohn ist ein knappes halbes Jahr alt. Was macht der mit der Kette, wenn du sie trägst?
Er hat sie vor ein paar Wochen für sich entdeckt und findet sie super. Derzeit wird alles in den Mundgesteckt, da kommen meine Ketten natürlich gerade recht. Beim Stillen hält er gerne meine Hand. Wenn er die Kette entdeckt, freut er sich aber um so mehr. 

Du hast aber nicht aufs Geratewohl beschlossen ein Schmucklabel zu gründen, sondern du bist tatsächlich diplomierte Schmuckdesignerin, richtig?
Stimmt. Und ich musste noch nicht mal einen Fussballer dafür heiraten! Nein, Spaß. Schmuckdesign ist wirklich ein Studium. Edelstein- und Schmuckdesign hieß der Studiengang. Vier Jahre dauert es in der Regel und studieren kann man dies an der FH Trier. Im Vorfeld muss man zu dem eine Lehre oder eine Ausbildung bei einem Goldschmied machen. 

Also vom Goldschmieden zum kindersicheren Schmuck aus Holz- und Silikonperlen. Wasmacht deinen Schmuck kindersicher?
Die Perlen bei It’s a mom thing sind aus lebensmittelechtem, BPA-freiem Silikon und auf reißfester Schnur aufgefädelt. Zudem haben die Ketten einen Sicherheitsverschluss. Dieser öffnet sich automatisch, wenn die Kindern mal etwas kräftiger an der Kette ziehen. So kann eigentlich nichts Schlimmes passieren.

Ich hoffe, es fühlt sich jetzt niemand davon angegriffen, aber ganz oft sehen Mama-Ketten aus als ob man sich bunte Lego-Steine um den Hals gehängt hätte. Deine hingegen sehen aus wie „normaler“ Schmuck im allerbesten Sinne. Siehst du das genauso?
Du sprichst mir aus der Seele. Ganz genau so ging es mir, als ich zum ersten Mal solche Ketten gesehen habe. Daher habe ich mir gedacht „Ach das mach ich einfach in schön.“. Und das macht mir unglaublich viel Spaß! Das schönste Kompliment ist für mich tatsächlich wenn mir jemand sagt, dass meine Ketten aus sehen wie „normaler“ Schmuck. Also Danke liebe Nadine!

Mir gefällt besonders die geschmackvolle Farbauswahl, die es bei It’s a mom thing gibt. Hast du aktuell eine Lieblingsfarbe?
Ich mag alle Farben total gerne, aber der Farbton „Smooth Sage“ ist definitiv meine Lieblingsfarbe! Die Perlen in diesem Farbton habe ich extra nach einer Pantone-Farbe anfertigen lassen. 

Haben die Ketten Einheitslängen oder kann man sie verstellen? Und wenn ja: Wie?
Ich fertige alle Ketten, außer die Mama Malas, in einer Länge von ca. 70 cm an. Erfahrungsgemäß ist das eine gute Länge damit die Kleinen die Kette gut erreichen können. Unsere Ketten haben keinen speziellen Verschluss um die Länge zu verstellen, aber wenn man die Kette lieber kürzer tragen möchte, kann selbst mit einem kleine Knoten hinten im Verschluss die Kette nach seinen Wünschen kürzen. 

Was ist für dich momentan die größte Herausforderung?
Puh, ich glaub da geht’s uns allen ähnlich. Viele von uns selbstständigen Mompreneurs sind ja eine One-Woman-Show. Ich habe zwar auch Unterstützung – jemanden, der mir mit der PR hilft, eine Fotografin und meinen Mann, der aus dem IT-Bereich kommt – aber den Großteil bewältige ich alleine und da gibt es derzeit einfach so viele Baustellen. Ich habe so viele Ideen und der Tag hat gerade einfach nicht genügend Stunden. Beziehungsweise ich nicht genügend Arme. Dazu kommt natürlich noch der Alltägliche Wahnsinn mit zwei Kindern und Haushalt. Großeltern haben wir leider nicht in der Nähe…  Aber ich bin positiv gestimmt. Mir mangelt es nicht an Ideen und Motivation, nur an Zeit. Schlimmer wäre es anders rum!

Vielen Dank für deine Zeit Julia und ganz viel Erfolg mit It’s a mom thing! 

Die ersten Frühlingstage machen richtig Lust, sich ein bisschen rauszuputzen! Im März steckt in jedem Freubündel eine Mama-Kette von It’s a mom thing. Schmuckdesignerin Julia Graglia hat sich für euch eine Freubündel-Edition ausgedacht und in drei tollen Farbvarianten aufgelegt. Die Kette oben rechts bekommst du zum Beispiel, wenn du bei deiner Bestellung die Farbwelt „pastell“ auswählst. 

Um dabei zu sein, bestell bis zum 20. März 2019 dein individuelles Freubündel! Alles darin wird speziell für dich und dein Kind angefertigt. Welche Handmade-Labels diesmal noch dabei sind, kannst du hier nachlesen.

Du hast eine Frage? Schreib mir an nadine@freubuendel.de! Ich helfe dir gerne weiter.

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