Elfenfabrik

Der Schwester zur Liebe die alte Nähmaschine wieder rausholen und dann durch Mundpropaganda bald so bekannt werden, dass man das Hobby zum Beruf macht. Kein Handmade-Märchen, sondern die wahre Geschichte von Nadia Dalnodar! Freubündel fragt… Elfenfabrik

Hallo Nadia, du bist keine Näh-Mama, sondern eine Näh-Tante, stimmt’s?
Stimmt! Ich habe bisher noch keine Kinder, vielleicht ändert sich das ja mal, wer weiß. Genäht habe ich schon immer gerne, auch als Kind für meine Puppen und später habe ich verschiedene Kurse besucht und sogar eine Ausbildung zur Schneiderin angefangen, die ich aber abgebrochen habe. Als meine Schwester vor vier Jahren schwanger wurde, hat sie mir immer wieder Dinge gezeigt, die sie gerne für ihren Sohn hätte. Da sie das Handarbeits-Gen wohl nicht abbekommen hat, habe ich ihr die Sachen dann immer genäht und das hat sich dann irgendwann rumgesprochen. Und so ist die Elfenfabrik entstanden.

Freubündel fragt ElfenfabrikUnd wie bist du auf den Namen Elfenfabrik gekommen?
Meine Mama hat mich als Kind immer ihre kleine Elfe genannt, weil ich so klein und zierlich war. Daher war dann relativ schnell klar, dass es die Elfenfabrik sein muss.

Dein Kindermode-Label hat als Hobby angefangen, ist aber inzwischen dein Beruf. Hast du einen Tipp für alle, die auch davon träumen?
Puh, da ich selbst ja mehr oder weniger hineingestolpert bin, habe ich kein wirkliches Patentrezept dafür. In mir war schon immer der Wunsch, meine kreative Ader auch beruflich ausleben zu dürfen. Aber es hat letztendlich viele Jahre gedauert, bis ich mich getraut habe, meinen Beruf als Industriekauffrau an den Nagel zu hängen. Genau dieser ist aber auch jetzt von Vorteil, da ich ja nicht den ganzen Tag nur an der Nähmaschine sitze, sondern auch viel Kundenkorrespondenz, Papierkram, Buchhaltung etc. anfällt. Als Tipp kann ich also vielleicht sagen, dass man ruhig mutig sein soll, es aber auch nicht schadet, wenn man eine solide Basis hat.

Wo nähst du? Hast du ein Nähzimmer zu Hause oder irgendwo ein Atelier?
Ich habe ein eigenes Nähzimmer in unserer Wohnung, das mittlerweile aus allen Nähten platzt. In unserem Haus, das wir hoffentlich bis Ende des Jahres beziehen können, habe ich daher schon etwas mehr Platz für die Elfenfabrik eingeplant – mit einem Nähzimmer, einem Lager und einer Fotoecke.

Denkst Du manchmal darüber nach einen Laden zu eröffnen?
Da ich auf dem Dorf lebe, wäre das nicht wirklich rentabel. In einer Großstadt würde ich sicher darüber nachdenken. Wer träumt nicht davon, seine Kreationen in einem eigenen Laden verkaufen zu können?

Wenn man Baby-Klamotten in den kleinsten Größen sieht, dann kann man gar nicht anders, als das süß zu finden. Macht es auch besonders Spaß für ganz Kleine zu nähen?
Oh ja, ich liebe es, für die ganz Kleinen zu nähen. Meistens teste ich neue Schnitte oder Stoffkombis auch in Größe 50/56 und hänge mir die Teile dann in mein Arbeitszimmer. Jedes Mal, wenn ich sie dann sehe, macht mein Herz einen kleinen Hüpfer. Die kleinen Größen sind zwar eine größere Fummelei beim Nähen, aber gerade für Fotos finde ich sie perfekt!

Was nähst du momentan am meisten? Haben deine Kundinnen und Kunden gerade einen Liebling?
Die Elfenjacke, die Tunika und die Haarbänder liegen ganz weit vorne. Ganz neu und schon sehr beliebt sind die Oversized Sweater im Partnerlook für Mama und Kind.

Freubündel fragt Elfenfabrik

Gib doch mal einen Tipp ab: Was denkst du, welche Farbe oder welches Muster wird diesen Sommer wohl Trend?
Ich schätze, dass diesen Sommer Alpakas überall zu sehen sein werden – völlig zurecht, die sind auch wirklich süß! Trotzdem wird es bei mir was Farben und Prints angeht weniger tierisch aussehen mit viel, viel Streifen und floralen Prints.

 

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