Babadá

Natürlich, bequem und individuell – die Mode von Designerin Laura Rodríguez Zambrano macht Kindern und Eltern Spaß. Die verspielten Details lassen die Kleidungsstücke ruck zuck zu Lieblingsteilen werden. Freubündel fragt… Babadá

Hallo Laura! Viele nähbegeisterte Mamas würden ihr Hobby gerne zum Beruf machen. Bei dir ist es ein bisschen anders, denn du bist tatsächlich studierte Designerin, stimmt’s?
Ja, ich habe in Berlin an der HTW studiert und habe dort meinen Abschluss zur Modedesignerin gemacht. Ich bin mit der Nähmaschine groß geworden, denn sowohl meine Mutter, als auch meine Großeltern waren in dieser Branche tätig. Nach dem Studium bin ich direkt in die Textilindustrie eingestiegen und habe unter anderem für Hugo Boss gearbeitet.

Denkst du, dass es dein Design beeinflusst, dass du Zwillings-Mama von zwei Mädchen bist?
Meine Kinder sind auf jeden Fall meine größte Inspirationsquelle. Sie sind bewegungsfreudig, aktiv und lieben die Natur; um diesen Ansprüchen zu genügen suche ich zum Beispiel Stoffe ganz gezielt aus. Bei Babadá wird man nie das klassische Farbschema hellblau-rosa finden, da ich gemerkt habe, dass meine Kinder selbst entscheiden wollen, welche Farben sie gerne haben. Farblich passen die meisten Teile meiner Kollektionen für beide Geschlechter.

Was ist für dich an Kinderkleidung das Allerwichtigste?
Es soll gesund, bequem und praktisch sein. Gesund, weil ich auf höchste Stoffqualität achte und überwiegend Naturmaterialien, wie Baumwolle, Wolle und Leinen verwende. Bequem, weil sich die Kinder in meiner Mode wohlfühlen sollen. Praktisch, weil ich den Mamas und Papas durch pflegeleichte Stoffe Arbeit ersparen möchte.

Ich finde, man sieht deiner Kindermode an, dass dir Natürlichkeit wichtig ist. Empfindest du das auch so?
Ja, auf jeden Fall. Ich hatte das Glück in einem kleinen Dorf im Schwarzwald groß zu werden und dadurch bin ich sehr naturliebend. Ich denke daher sind meine Produkte einfach authentisch und spiegeln diese Natürlichkeit wieder.

Die Herbst/Winter-Kollektion hast du „Back to the Woods“ getauft. Welche Teile davon tragen deine Mädchen am liebsten?
Meine Mädchen lieben ihre Walkjacken und die Wollhosen. Denn für den Kindergarten muss es bequem sein und wärmend, da sie jeden Tag im Garten und im Wald sind.

 



Hast du ein Lieblingsteil?
Ich kann dir nicht sagen, welches meiner Produkte ich am Liebsten mag, denn sie entstehen alle mit soviel Herzblut und jeder Style ist für mich auf eigene Art und Weise besonders.

Du lebst in Bad Windsheim, einer Kleinstadt westlich von Nürnberg, und hast dort auch deinen Laden. Den hast du schon ein Jahr nach der Gründung von Babadá eröffnet. War das eine spontane Entscheidung?
Mit Babadá habe ich von zu Hause aus angefangen und präsentierte meinen ersten Kunden die Kollektionen im Wohnzimmer. Schnell kam ich an meine räumlichen Grenzen. Durch einen glücklichen Zufall bot eine Freundin mir in der Altstadt ein kleines feines Ladengeschäft an. Ich musste nicht eine Nacht darüber schlafen, entschied mich für das Geschäft und fing mit der Hilfe der Familie auch gleich mit der Renovierung an.

Ist das ein Vorteil, dass du in einer Kleinstadt lebst? Oder anders gefragt: Gibt es in ländlichen Regionen eine größere Wertschätzung für Handgemachtes?
Auf jeden Fall, hier ist ganz entscheidend die gute Mund-zu-Mund-Propaganda und der persönliche Kontakt zu den Kunden. Ich sehe es als großen Vorteil in einer Kleinstadt wie Bad Windsheim das Geschäft zu haben. Mir ist es wichtig, dass die Infrastruktur in Kleinstädten erhalten bleibt und man den regionalen Handel belebt. Bezüglich der Wertschätzung kann ich sagen, dass es unabhängig von der Stadtgröße ist, denn durch meinen Onlineshop sehe ich, dass ich sehr viele Kunden auch aus Großstädten habe.

Jedenfalls hat sich Babadá in kürzester Zeit schon über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Du hast es dieses Jahr sogar bis ins Finale der „Junior Design Awards“ des britischen Junior Magazines geschafft.
Die Nominierung und das Finale haben mich tatsächlich sehr stolz gemacht, da ich ja erst zwei Jahre am Markt bin. Nach dieser kurzen Zeit eine solche Anerkennung zu bekommen ist ein Riesenerfolg für mich.

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