Frau Ottilie

Der kreative Kopf von Frau Ottilie ist Andrea Werner. Im Mittelpunkt ihrer Bilder stehen meist Tiere und Pflanzen. Mal naturgetreu, mal comichaft. Immer süß, aber nie kitschig. 10 Fragen an… Frau Ottilie.

1. Hallo Andrea, du betreibst Frau Ottilie gemeinsam mit Deinem Freund Sebastian. Du heißt Werner, er Müller. Wer ist Frau Ottilie?
Ottilie ist der Name meiner verstorbenen Oma. Anfangs habe ich den Namen „Frau Ottilie“ als Künstlernamen verwendet, jetzt ist es der Name des Unternehmens. Wir sind Frau Ottilie, kann man sagen.

2. Für den kreativen Part des Labels bist Du zuständig. Für wen malst Du?
Für alle, die sich für farbenfrohe Aquarellbilder und -texte begeistern können und das Schöne im Unvollkommenen erkennen.

3. In Deinen Bildern sind meist Tiere zu finden. Von heimisch bis exotisch. Warum hat es ausgerechnet der Fuchs ins Logo geschafft?
Ich bin rothaarig und meine Freunde dachten, der Fuchs sei ein Selbstportrait. Das war er zwar nicht, aber wir fanden dann auch, dass das ganz gut passt, haben ihn auf unsere Visitenkarte gedruckt und so hat sich das dann verselbstständigt.

4. Was malst Du momentan am liebsten?
Gerade stehen Landkarten ganz vorne auf der Liste meiner Lieblingsmotive – ich gestalte aber auch gerne ganze Bücher!

5. Gibt es ein Motiv, das bei Euren Fans besonders gut ankommt?
Das es gibt es nicht wirklich, nach Jahreszeit und über die Jahre hinweg ändert sich das doch recht häufig. Aber unser roter Fuchs war beispielsweise von Anfang an dabei und ist immer noch ein sehr beliebtes Motiv. 

6. Du malst alles von Hand und zwar mit Aquarellfarben. Wie entscheidend ist das für den Look Deiner Bilder?
Das ist wirklich sehr zentral für meine Arbeitsweise. Unterschiedliche Farbverläufe, Papierstruktur etc. sind prägend den Look unserer Motive und geben mir viele gestalterische Möglichkeiten.

7. Wie lange dauert es normalerweise bis eins Deiner Bilder fertig ist?
Das ist ganz unterschiedlich und ist abhängig von der Komplexität. Manchmal wird ein Motiv an einem Tag fertig und manchmal dauert es bis zu einer Woche. Letzteres sind dann Bilder auf denen mehrere Figuren zu sehen sind oder Details mit Tusche eingearbeitet werden. Ich habe aber auch schon mehrere Wochen an einem Bild gearbeitet, zum Beispiel an unserer Weltkarte.

8. Wie hast Du das Illustrieren gelernt?
Indem ich es ausprobiert habe und nicht mehr aufhören konnte. Ich habe Ethnologie studiert und das Illustrieren nie professionell gelernt – ich male einfach drauf los und manchmal muss ich dann auch nochmal von vorne anfangen, weil es nicht so geworden ist, wie ich es gerne hätte. Mittlerweile habe ich natürlich schon einen relativ großen Erfahrungsschatz.

9. Gab es einen bestimmten Moment, in dem Du gemerkt hast, „Wow, die Leute finden das echt gut was ich mache, das wird jetzt mein Beruf“?
Das war bei uns ein sehr fließender Übergang. Alles hat total spielerisch angefangen – noch während meines Studiums. Aber ein wichtiger Moment war für mich, als der erste echte Laden meine Postkarten verkauft hat – das kunterbunte „Farbenreich“ in Heidelberg. Das war auf jeden Fall ein erster Schritt in Richtung Professionalität und sehr wichtig für alles was danach passiert ist.

10. Wie geht’s weiter mit Frau Ottilie?
Wir haben ganz viele Ideen, aber was wir davon umsetzen wollen und können, ist noch nicht so richtig vorhersagbar. Vieles entsteht dann doch spontan.

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