Bio-Kostbarkeiten

Alle, die das Freubündel schon von Anfang an verfolgen, erinnern sich vielleicht daran: Anna-Safaa Berger war mit Bio-Kostbarkeiten schon mal dabei. Und zwar im allerersten Freubündel vor einem Jahr! Diesmal hat sie Tipps für die Kuchenbäcker unter Euch.

1. Hallo Anna, ich freue mich schon jetzt auf den Freubündel-Geburtstagskuchen von dir! Wie kommt denn dein Bio-Kuchen eigentlich ins Glas?

Gute Frage, das werde ich tatsächlich oft gefragt! Also erstmal: Meine Kuchen im Glas sind schon fertig gebacken und ab Herstellung 3 Monate haltbar. Dabei verwende ich das WECK-Glas wie eine Backform: Der Teig wird in das gefettete Glas gegeben und dann gebacken. Die Deckel und Gummiringe halte ich rechtzeitig in heißem Wasser bereit und lege sie gleich nach dem Backvorgang auf die Gläser mit den heißen Kuchen. Dann werden sie mit den Metallklammern verschlossen. Beim Abkühlen entsteht ein Unterdruck der den Deckel fixiert.

2. Die Weck-Gläser, die du dafür verwendest, lassen sich wunderbar wiederverwenden. Muss man etwas beachten, wenn man es selbst mal ausprobieren will, Kuchen im Glas zu backen? Verrätst du uns einen Trick?
Wenn der Kuchen länger als eine Woche haltbar sein soll, dann verzichte lieber auf Milchprodukte wie Milch, Quark etc. und frische Früchte. Butter ist kein Problem. Beim Schließen des Glases muss man sehr schnell Arbeiten, die Technik funktioniert nur, wenn das Glas noch „ofenheiß“ ist. Bitte mit Backhandschuhen arbeiten!

3. Ich erinnere mich, dass du vor einem Jahr mit deinen DIFFERENT COOKIEs angefangen hast, dein Sortiment um veganes Gebäck zu erweitern. Bist du den Weg noch weitergegangen?
Das stimmt. Vor den veganen Cookies gab es auch schon die veganen Nussecken und es gibt auch ein kleines Repertoire an veganen Kuchen. Auf Bestellung bekommt man von Bio-Kostbarkeiten auch Kuchen und Torten für private Anlässe. Von Firmen und Bio-Restaurants bekomme ich schon regelmäßig Tortenaufträge. Ich habe aber zur Zeit nicht vor mich auf rein vegane Kuchen oder Backwaren zu spezialisieren, obwohl ich das sehr gut finde tierische Zutaten durch vegane zu ersetzen.

4. Viele Zutaten für deine Delikatessen kommen aus veganen Gärten. Dieser Begriff ist mir total in Erinnerung geblieben. Erklär doch nochmal kurz, was ein veganer Garten ist!
Mein Mann ist ja der Gärtner bei uns. Irgendwann hat er festgestellt, dass in fast jeder Gartenerde, die es zu kaufen gibt, üblicherweise Schlachtabfälle, wie Blutmehl, Hornspäne etc. und Mist untergemischt werden. Wir finden das nicht gut und haben uns daher entschieden „vegan“ zu gärtnern.

5. Du bist viel auf Märkten in München und im Münchner Umland anzutreffen – wann und wo kann man auf deiner Website nachlesen. Macht dir das Spaß? Was gefällt dir daran besonders?
Ich liebe den Austausch mit den Kunden! Auf den Messen und Märkten erfährt man unmittelbar deren Bedürfnisse und bekommt spontane Rückmeldungen, da sie die Produkte nicht nur anschauen sondern auch probieren können. Das finde ich sehr wichtig und inspirierend! Natürlich ist es auch eine gute Marketing-Gelegenheit, denn gerade zu den Messen kommen viele Geschäftsinhaber, die neue, interessante Produkte für ihren Laden suchen.

 

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